Überspielen von 8mm und 16mm Schmalfilme - Allgemeine Informationen
Schmalfilme, 8-mm, S-8-mm oder 16 mm, waren vor Einführung der Videotechnik
für den Amateurbereich das gängige Aufnahmematerial. Ab
etwa Anfang der 80-er Jahre in den alten Ländern, ab 1990 in den
neuen Bundesländern setzte sich die analoge Videoaufnahme durch.
Zwischenzeitlich ist der Umbruch zur digitalen Technologie in Verbindung mit der DVD
in vollem Gange.
Die Aufnahme- und Wiedergabemedien und die Technologien der Zukunft
werden möglicherweise 3-D-Lösungen bieten und die
Datenträger aus widerstandfähigeren, vielleicht sogar fast
unzerstörbaren Materialien bestehen. Letzteres ist bei der DVD
noch nicht der Fall.
Zunächst aber existieren Millionen Schmalfilmstunden in Kellern, Dachböden
und verrücktesten Ecken und Winkeln. In ihrer Mehrzahl sind sie
schon wegen der zwischenzeitlich fehlenden oder defekten
Abspieltechnik kaum mehr sichtbar zu machen. In wenigen Jahren werden
Schimmelpilzbefall, Brüchigkeit des Filmmaterials und
Berührungsängste mit den möglicherweise noch
vorhandenen alten Filmprojektoren, vollends zum "Ausfall"
der alte Filme führen.
Ein ähnlicher Prozess geht ja zwischenzeitlich mit den alten
Langspiel-Tonbändern vonstatten. Maschinentechnisch besteht ja
hier das gleiche Problem. Wer hat denn schon noch alte und
funktionsfähige Tonbandmaschinen. Mindestens die
Elekrolytkondensatoren dieser alten, mitunter über 20 Jahre
alten Anlagen sind oft schon unbrauchbar, ganz abgesehen vom
Entmagnetisierungseffekt der Tonbänder.
Bei den frühen Kassettentonbändern ist dieser Effekt auch schon
feststellbar und genauso verhält es sich bei S(VHS)- oder
VHS-Videobändern.
Alte Schmalfilminhalte auf die neuen Datenträger zu bringen ist ein
Gebot der Zeit:
- Der Film soll vollbildfüllend sein, d.h. ohne abgedunkelte Seitenbereiche bzw. schwarze Ecken (Hot-Spot-Effekt).
- Der Film soll absolut flimmerfrei sein.
- Der Film soll scharf, kontrastreich, aber an seinen hellen Stellen nicht "überstrahlt" sein.
Kurz und gut, der Film soll qualitativ dem Original nicht nachstehen.
Das Videoband und die DVD können diesen Anspruch erfüllen,
insbesondere dann, wenn eine sorgfältige computergestützte
Nachbearbeitung erfolgt.
Im Gegensatz zu einem Videoband kann die DVD nicht nur im Fernseher,
sondern auch im Computer (mit entsprechendem Programm) betrachtet
werden.
Nicht allgemein bekannt ist jedoch, dass technisch bedingt, die Qualität
der Darstellung im Fernseher heute noch sehr viel besser gegenüber
der Qualität im Computermonitor ist. Da helfen auch bisher
bekannte PC-Softwarelösungen wenig.
Andererseits ist zu beachten, dass ein Fernsehbild - technisch bedingt -
allseits etwa 8 bis 10 % vom Originalbild "abschneidet".
Es ist hier also stets ein Ausschnitt von etwa 82 bis 90 % des
Originalbildes zu sehen. Der Computermonitor stellt hingegen die originale Größe dar.
Da hat man dann bereits bei der Überspielung des Films immer die Qual der
Wahl. Entweder ein "Vollbild" des originalen Schmalfilms
auf dem Fernseher oder das "Vollbild" auf dem
Computermonitor - dann aber allseits 8 - 10%
"abgeschnitten" auf dem Fernseher.
Jedes System hat seine Vor- und Nachteile.
Unsere Arbeit konzentriert sich darauf - aufgrund vielfacher
Kundenwünsche - möglichst ein Maximum des Filmbildes
zur Darstellung auf einem Fernsehgerät zu organisieren.
Copyright © 2003-2007, IBG-Internetservice, Ing.-Büro Nedon
|